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Achtung: Fed-Chef Powell schwenkt auf Tauben-Kurs bei Arbeitsrisiken ein, deutet baldiges Ende von QT an
Fed-Chef Powell deutete eine vorsichtige Haltung zum Arbeitsmarkt an und deutete an, dass die Abwärtsrisiken für die Beschäftigung zugenommen haben. Er merkte an, dass sich die Zuwächse bei den Beschäftigtenzahlen verlangsamt haben, was auf ein sinkendes Wachstum der Erwerbsbevölkerung zurückzuführen ist, das auf eine geringere Zuwanderung und Beteiligung zurückzuführen ist. Powell bekräftigte, dass die längerfristigen Inflationserwartungen bei dem Zwei-Prozent-Ziel der Fed verankert bleiben. Er erklärte auch, dass die Zentralbank in den kommenden Monaten beabsichtigt, ihren Bilanzabbau einzustellen. Diese Entscheidung zielt darauf ab, Marktbelastungen zu vermeiden, die denen im September 2019 ähneln. Der Bloomberg-Analyst Ira Jersey hob Powells Fokus auf die Bilanz und das mögliche Ende der quantitativen Straffung hervor. Powell räumte das inhärente Dilemma der Geldpolitik ein: Zu schnelles Handeln birgt das Risiko, die Inflation unkontrolliert zu lassen, während zu langsames Handeln schmerzhafte Beschäftigungsverluste verursachen könnte. Trotz des Fehlens aktueller Wirtschaftsdaten hatten Powells Äußerungen erhebliches Marktgewicht. Die Anleger interpretierten seine Kommentare als förderlich für weitere Zinssenkungen, wobei die Marktwahrscheinlichkeiten für Oktober und Dezember hoch blieben. Powells Rede berührte auch die Bilanz der Fed als wichtiges politisches Instrument, insbesondere wenn der Leitzins nahe seiner effektiven Untergrenze liegt. Er erörterte die Rolle der Bilanz während der Pandemie bei der Unterstützung der Märkte und der Förderung günstiger Finanzierungsbedingungen.