Alaska gelobte, die Morde an i... Notiz

Alaska gelobte, die Morde an indigenen Menschen aufzuklären. Jetzt weigert es sich, ihre Namen preiszugeben.

Führer Alaskas haben sich verpflichtet, gegen die Krise der vermissten und ermordeten indigenen Menschen vorzugehen. Senatorin Lisa Murkowski und Gouverneur Mike Dunleavy haben beide ihre Zusage gegeben, die Datenerfassung zu verbessern und mit den Alaska-Ureinwohnern zusammenzuarbeiten. Als die Organisation Data for Indigenous Justice jedoch eine Liste der von der Staatspolizei untersuchten Mordopfer anforderte, lehnte der Staat ab. Die Non-Profit-Organisation, die aufgrund fehlender Regierungsstatistiken ihre eigene Datenbank aufgebaut hat, stellte Anträge auf öffentliche Aufzeichnungen für diese grundlegende Daten. Der Staat nannte administrative Belastungen und die Unfähigkeit, die Informationen zusammenzustellen, als Gründe für die Ablehnung. Diese Ablehnung erfolgte trotz der Tatsache, dass der Staat einen Rat für ermordete und vermisste indigene Menschen hat und Ermittler für solche Fälle beschäftigt. Die Verwaltung von Gouverneur Dunleavy hat wiederholt Unterstützung und Zusammenarbeit mit Alaska-Native-Gruppen in dieser Angelegenheit versprochen. Die Weigerung des Staates, grundlegende Daten über Mordopfer bereitzustellen, hebt eine bedeutende Lücke bei der Bekämpfung der Krise hervor. Data for Indigenous Justice plant, ihre Bemühungen fortzusetzen, um diese lebenswichtigen Informationen zu sammeln. Die Staatspolizei ermittelt einen beträchtlichen Teil der Morde in Alaska, was darauf hindeutet, dass die angeforderten Daten verfügbar sind. Diese Situation unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen bei der Quantifizierung und Bekämpfung der Gewalt gegen indigene Gemeinschaften.