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Bitcoin-Crash anders als LUNA- und FTX-Zusammenbrüche, sagt Glassnode: Hier ist der Grund

Glassnode analysierte den jüngsten Bitcoin-Ausverkauf anhand der Metrik "Percent Supply in Profit", die den Prozentsatz der im Umlauf befindlichen Bitcoins verfolgt, die derzeit nicht realisierte Gewinne erzielen. Dieser Indikator erreichte Anfang dieses Monats 100 %, als Bitcoin seinen Allzeithochpunkt erreichte, was auf eine breite Profitabilität hindeutet. Selbst während des jüngsten Einbruchs blieb der "Percent Supply in Profit" über 90 %, was darauf hindeutet, dass der Ausverkauf hauptsächlich durch Gewinnmitnahmen angetrieben wurde. Dies steht im Gegensatz zu den LUNA- und FTX-Einbrüchen von 2022, bei denen dieselbe Metrik unter 65 % lag, was auf erheblichere Verluste hindeutet. Der Indikator "Net Realized Profit/Loss" zeigt während der Einbrüche von 2022 ebenfalls tiefe negative Werte, was auf eine breite Kapitulation hindeutet. Während der 3AC-Kollaps einen höheren "Percent Supply in Profit" aufwies, erlebte er auch einen Anstieg der Verlustmitnahmen. Glassnode kommt zu dem Schluss, dass der jüngste Bitcoin-Einbruch strukturell anders war und hauptsächlich durch Hebelwirkung und nicht durch breite Verluste angetrieben wurde. Der Bitcoin-Preis liegt derzeit bei etwa 110.400 US-Dollar, was einem Rückgang von 11 % in der vergangenen Woche entspricht. Die Analyse deutet darauf hin, dass das jüngste Marktverhalten erheblich von den Kapitulationsereignissen während des Bärenmarktes von 2022 abweicht.
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