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„Datengesteuert“ ist tot
Der Autor, ein Interaction Designer und PM, reflektiert über den Wandel der Branche hin zu datengesteuertem Design im letzten Jahrzehnt. Ursprünglich hat er datengesteuertes Design als zentrales Prinzip angenommen, glaubt aber nun, dass es obsolet wird. Dieser Ansatz, der sich auf Vorlagen und Analysen konzentriert, hat zu replizierbaren Aufgaben geführt, die von KI ausgeführt werden können. Datengesteuertes Design kann Erlebnisse nivellieren, was zu Gleichförmigkeit führt, und ist oft reaktiv und stützt sich auf Vergangenheitsdaten. Der Autor argumentiert, dass das Festhalten an diesem Prozess Designer ersetzbar macht, wie schrumpfende Stellenprofile zeigen. Es gibt jedoch Anzeichen für einen Wandel, da Teams die Grenzen von KI bei nuancierten Urteilen erkennen. Historisch gesehen sind viele bahnbrechende Produkte aus mehrdeutigen oder "irrationalen" Designentscheidungen entstanden. Beispiele wie das Click Wheel des iPods, Dynasons transparenter Staubsauger, Snapchats ephemere Nachrichten, der Sony Walkman und die Absolut-Vodka-Kampagne verdeutlichen die Macht von Intuition und kreativer Mehrdeutigkeit. Während Daten für die funktionale Weiterentwicklung und das Verständnis des Nutzerverhaltens wichtig bleiben, plädiert der Autor dafür, dass Designer auch Gefühle, Intuition und kreative Mehrdeutigkeit selbstbewusst in ihre Positionierung einbeziehen.