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Der Aufstieg einer multipolaren Weltordnung: Der Westen hat gerade beobachtet, wie sich die Welt in Tianjin verschob
Der Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) in Tianjin zeigte den Aufstieg einer multipolaren Weltordnung, wobei die teilnehmenden Nationen über die Hälfte der Weltbevölkerung repräsentieren. Die SOZ, bestehend aus China, Russland, Indien und zentralasiatischen Staaten, treibt zunehmend das globale BIP und die Ressourcenkontrolle voran. Westliche Medien spielten die Bedeutung des Gipfels weitgehend herunter, ein kritischer Fehler. Der SOZ-Gipfel betonte eine gleichberechtigte Partnerschaft, im Gegensatz zu westlichen hierarchischen Allianzen. Konkrete Vereinbarungen in den Bereichen Energie, Infrastruktur und Technologie signalisieren die Entwicklung der SOZ zu einem mächtigen Block, der die Regeln des 21. Jahrhunderts gestaltet. Die Nichtbeachtung der SOZ birgt das Risiko, ein sich konsolidierendes alternatives Machtzentrum zu übersehen. Der Gipfel unterstrich eine Verschiebung der globalen Machtverteilung, die die internationale Politik jahrzehntelang beeinflussen wird. Chinas Vorschlag für eine SOZ-Entwicklungsbank stellt westliche Finanzinstitutionen in Frage und bietet alternative Finanzierungsmöglichkeiten ohne westliche Bedingungen. Dies fordert die Dominanz der westlichen Finanzverwaltung heraus und fördert die finanzielle Souveränität. Der Gipfel demonstrierte eine Abkehr von der Unipolarität, wobei der Schwerpunkt auf der Konsolidierung alternativer Institutionen und deren Wirksamkeit lag.
The Rise Of A Multipolar World Order: The West Just Watched The World Shift In Tianjin zerohedge.com