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Die Falle der Agrarpolitik: Warum manche Landwirte auf Kulturen sitzen bleiben, die nicht mehr gedeihen
Steve Williams und seine Tochter Brandy Renshaw kämpfen aufgrund wiederkehrender Überschwemmungen auf ihrem Land in Dogtooth Bend, Süd-Illinois, mit der Landwirtschaft. Millionen Tonnen Sand haben den Boden instabil gemacht, was den Anbau zunehmend schwierig und oft vergeblich macht. Trotz der Herausforderungen pflanzen sie weiter, um ihre staatliche Ernteversicherung aufrechtzuerhalten. Diese Abhängigkeit von staatlichen Subventionen unterstreicht ein größeres Problem mit der föderalen Agrarpolitik, die Landwirte auf gefährdetem Land festhalten kann. Zwar gibt es Programme, die Landwirte dafür bezahlen, von Überschwemmungen heimgesuchte Felder stillzulegen, doch diese sind seit Jahren langsam, unterfinanziert und administrativ verzögert. Selbst als eine große Überschwemmung im Jahr 2019 die Notwendigkeit offensichtlich machte, reichten die bereitgestellten Mittel nicht aus, um allen berechtigten Landwirten zu helfen. Unterdessen subventioniert die Bundesregierung weiterhin stark die Ernteversicherung und die Einkommensunterstützung, was Landwirte dazu anregt, auf Land zu bleiben, das zunehmend nicht mehr tragfähig ist. Dieser Ansatz ist nach Ansicht von Kritikern wirtschaftlich ineffizient und umweltschädlich. Mitarbeiter des Landwirtschaftsministeriums (USDA), die diese Pachtprogramme verwalten, sehen sich mit Personalmangel konfrontiert, was die Bemühungen, Landwirte aus überschwemmungsgefährdeten Gebieten umzusiedeln, weiter erschwert. Letztendlich sind Williams und Renshaw in einem System gefangen, das ein Sicherheitsnetz bietet, sie aber daran hindert, den eskalierenden Risiken der Landwirtschaft auf ihrem wiederholt überschwemmten Land vollständig zu entkommen.