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Die IRS sagt, Kirchen können jetzt Kandidaten unterstützen. Das könnte texanischen Pastoren mehr Macht als je zuvor geben.
Der IRS hat kürzlich Geistlichen erlaubt, politische Kandidaten zu unterstützen, und damit ein jahrzehntealtes Steuergesetz umgekehrt. Der texanische Abgeordnete Nate Schatzline, ebenfalls Pastor, begrüßte diese Entscheidung und forderte Pastoren auf, sich politisch stärker zu engagieren. Diese Änderung wird voraussichtlich erhebliche Auswirkungen auf Texas haben, das Heimat zahlreicher Megakirchen mit erheblichem politischem Einfluss ist. Die Entscheidung geht auf eine Klage von Religionssendern und Kirchen zurück, die das Johnson Amendment anfochten, welches politische Aktivitäten von steuerbefreiten Organisationen einschränkte. Eine vorgeschlagene Einigung erlaubt religiöse Diskussionen über Wahlpolitik, ohne gegen das Amendement zu verstoßen, vorbehaltlich der gerichtlichen Genehmigung. Dieser Wandel könnte Pastoren unter Druck setzen, sich stärker in der Politik zu engagieren, um den Erwartungen der Gemeinden gerecht zu werden. Die bisherige Durchsetzung des Johnson Amendments durch die IRS war lax, mit minimalen Strafen für Verstöße. Mehrere texanische Kirchen, darunter die Mercy Culture Church, in der Schatzline tätig ist, begrüßten die IRS-Entscheidung ausdrücklich. Experten gehen davon aus, dass sich die politische Aktivität von Kirchen, insbesondere von konservativen, infolgedessen verstärken wird. Diese Entwicklung gibt Anlass zur Sorge über die Trennung von Kirche und Staat und die potenzielle Zunahme politischer Polarisierung.