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Die Rückkehr der "Transport"-Urteile? Australien will illegale Einwanderer auf eine kleine Pazifikinsel abschieben.
Australien, einst eine Strafkolonie für britische Strafgefangene, steht nun vor einer ähnlichen Herausforderung. Das Land schließt Verträge mit Nauru, um im Ausland geborene Kriminelle anzusiedeln, die aufgrund von Gerichtsurteilen nicht unbegrenzt inhaftiert werden können. Diese Urteile resultieren aus der illegalen Einreise von Personen nach Australien und deren Widerstand gegen die Abschiebung durch langwierige Rechtsstreitigkeiten. Historisch gesehen transportierte Großbritannien Sträflinge zur Arbeit nach Australien und sah sich Problemen wie überfüllten Gefängnisschiffen gegenüber. Nun strebt Australien danach, Personen zu entfernen, ohne sie formell abzuschieben, im Gegensatz zum arbeitsbasierten Transport der Vergangenheit. Eine Gerichtsentscheidung aus dem Jahr 2023 ordnete die Freilassung von Nicht-Staatsbürgern an, die keine Umsiedlungsmöglichkeiten außerhalb Australiens haben. Viele dieser Personen sind Kriminelle, und einige Länder gelten als unsicher für ihre Rückführung, wie Afghanistan. Die australische Regierung plant die Einführung eines Gesetzes, das die Fairness der Abschiebung ändern soll. Der Text zieht Parallelen zum Einwanderungssystem der Vereinigten Staaten und betont die Notwendigkeit von Reformen zur Bewältigung ähnlicher Probleme. Millionen von Menschen sind unter der Biden-Regierung in die USA eingereist, was die Dringlichkeit für den Kongress erhöht, die Ausreiseverfahren zu straffen.