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Ein verfassungswidriges 'Jim-Crow-Geschworenengericht' schickte ihn für Lebenslang ins Gefängnis. Ein neues Gesetz zielt darauf ab, ihn dort zu halten.
Lloyd Gray wurde 1980 in Louisiana von einer nicht einstimmigen Jury wegen Vergewaltigung verurteilt und erhielt eine lebenslange Haftstrafe, obwohl zwei Geschworene für Freispruch gestimmt hatten. Diese Art von Verurteilung, die auf historischer Rassendiskriminierung beruht, wurde später vom Obersten Gerichtshof der USA als verfassungswidrig eingestuft. Die Entscheidung galt jedoch nicht automatisch rückwirkend für Personen wie Gray, der seine Unschuld beteuert hat. Der oberste Gerichtshof und die Legislative von Louisiana haben sich dagegen gewehrt, frühere Verurteilungen durch gespaltene Jurys aufzuheben, wodurch viele Gefangene, vor allem schwarze Männer, weiterhin inhaftiert sind. Ein neues Gesetz schränkt die Möglichkeit für Staatsanwälte, für eine Freilassung Plädierungsangebote zu machen, weiter ein und verschließt damit einen wichtigen Weg zur Erleichterung. Rechtsexperten kritisieren die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, die Entscheidung nicht vollständig rückwirkend anzuwenden, im Gegensatz zu ähnlichen Fällen. Oregon hat im Gegensatz dazu alle solchen Verurteilungen aufgehoben und den meisten betroffenen Gefangenen Plädierungsangebote gemacht. Beweise deuten darauf hin, dass rassistische Vorurteile eine Rolle bei Grays Verurteilung spielten, da zwei schwarze Geschworene mit "nicht schuldig" stimmten und auf seiner Akte ein Hakenkreuz gefunden wurde. Die Zulassung nicht einstimmiger Jurys durch den Bundesstaat rührte von dem Wunsch her, schwarze Geschworene zu entrechten und die weiße Vorherrschaft aufrechtzuerhalten. Trotz starker Argumente für seine Freilassung bleibt Gray inhaftiert, und ein neues Gesetz blockiert potenziell seinen Weg zur Freiheit.