RSS Axios
Folgen
Es gibt neue Beweise dafür, dass sich der Arbeitsmarkt abschwächt.
Die neuesten Arbeitsmarktdaten zeigen trotz oberflächlicher Stabilität zugrundeliegende Schwächen. Überarbeitungen der Junizahlen ergaben eine höhere Entlassungsrate als ursprünglich berichtet, was mit einem Trend negativer Revisionen beim Stellenwachstum übereinstimmt. Im Juli überstieg die Zahl der Arbeitslosen zum ersten Mal seit vier Jahren die Zahl der offenen Stellen. Die Zahl der offenen Stellen ging im Juli deutlich zurück und erreichte ihren niedrigsten Stand seit Mitte 2020. Dies stellt eine deutliche Veränderung gegenüber dem Frühjahr 2022 dar, als es mehr als zwei offene Stellen pro arbeitsloser Person gab. Experten deuten darauf hin, dass dies auf einen "eingefrorenen" Arbeitsmarkt hindeutet, der die Arbeitsplatzsuche erschwert. Während die Einstellungs- und Kündigungsraten stabil blieben, waren die negativen Revisionen bei den Entlassungs- und Kündigungszahlen für Juni erheblich. Dieses Muster von Revisionen deutet darauf hin, dass Arbeitgeber, die spät auf Umfragen reagieren, Anzeichen von Schwäche zeigen. Ein bemerkenswerter Rückgang der offenen Stellen wurde im Gesundheitswesen beobachtet, einem Schlüsselsektor für die jüngste Arbeitsplatzschaffung. Diese Ergebnisse stützen die Ansicht, dass der Arbeitsmarkt schwächer sein könnte, als die Arbeitslosenquoten auf den ersten Blick vermuten lassen. Der bevorstehende August-Arbeitsmarktbericht wird entscheidend sein, um die weitere Entwicklung des Arbeitsmarktes zu bestimmen.