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EU verschärft Druck auf China, könnte Peking zur Technologieübertragung zwingen
Die Übernahme von Nexperia durch die niederländische Regierung unter Berufung auf Sicherheitsrisiken signalisiert eine härtere Haltung gegenüber chinesischen Investitionen. Die EU erwägt nun erhebliche Maßnahmen zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere bei Elektrofahrzeugen und Batterietechnologie. Diese potenziellen neuen Regeln könnten chinesische Unternehmen zwingen, Technologie an europäische Unternehmen zu übertragen, um Marktzugang zu erhalten. Chinesische Unternehmen, die vor Ort tätig sind, könnten auch verpflichtet werden, eine bestimmte Menge an EU-Waren oder Arbeitskräften zu verwenden. Joint Ventures könnten ebenfalls vorgeschrieben werden, um die europäische Beteiligung zu erhöhen. Die vorgeschlagenen Vorschriften sollen im November diskutiert werden und zielen darauf ab, zu verhindern, dass die chinesische Produktion europäische Industrien dominiert. EU-Handelskommissar Maros Sefcovic betonte die Bedeutung echter Investitionen, die Arbeitsplätze schaffen und Wert nach Europa bringen. Dieser Schritt erfolgt inmitten von Bedenken hinsichtlich subventionierter chinesischer Produkte und potenzieller Beschränkungen für kritische Rohstoffe. Die Ausrichtung auf China könnte jedoch zu Vergeltungsmaßnahmen führen, die sich auf die wichtige Handelsbeziehung auswirken. Der Gesetzesvorschlag der EU, das Industrial Accelerator Act, zielt darauf ab, die europäische Produktion sauberer Technologien zu beschleunigen. Die EU ist weitgehend von China für die EV-Batterietechnologie abhängig und versucht, die Marktbedingungen in Peking nachzubilden. Dieser strategische Wandel spiegelt den Wunsch nach größerer technologischer Unabhängigkeit und einer stärkeren europäischen Industriestruktur wider.