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EZB bereitet sich auf die nächste Staatsschuldenkrise in Europa vor
Die Maßnahmen von Mario Draghi vor Jahren haben die zugrunde liegenden Probleme der Eurozone nicht gelöst und somit die Bühne für eine neue Schuldenkrise bereitet. Globale Anleihemärkte zeigen Anzeichen von Unruhe mit steigenden Renditen und Refinanzierungskosten. Die Stabilität des globalen Finanzsystems, abhängig von langfristigen Anleihen, schwächt sich ab, insbesondere in Europa. Es gibt einen wachsenden Vertrauensverlust in langfristige Staatsanleihen, was Anleger dazu veranlasst, sich nach sicheren Häfen umzusehen. Frankreichs politische Instabilität erhöht das Risiko der nächsten Eurozonenkrise. Deutschlands massives Schuldenprogramm erhöht die Marktrisiken weiter. Die EZB wird voraussichtlich auf die Krise reagieren, ähnlich wie in der Vergangenheit. Die EZB wird wahrscheinlich ihren Notfallwerkzeugkasten nutzen, einschließlich Liquiditätsmaßnahmen wie LTROs und TLTROs, um Banken zinsgünstige Kredite zu gewähren. Ein Kernfehler ist die Abhängigkeit von unbesichertem Fiat-Kredit, was eine riskante Finanzstruktur schafft, wobei der Hauptfokus der EZB auf der Manipulation der Renditen nach unten liegt. Die Maßnahmen der EZB zielen darauf ab, die Illusion einer kontrollierten Staatsverschuldung aufrechtzuerhalten und in Richtung eines zentralisierten Sozialismus zu drängen. Die bevorstehende Krise könnte Frankreich, Italien und Deutschland erfassen, und es ist unwahrscheinlich, dass sie allein durch Maßnahmen der EZB gelöst wird.