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Fortinet veröffentlicht Beratung zu neuer Post-Exploitation-Technik für bekannte Schwachstellen
Ein Angreifer nutzt bekannte Schwachstellen in Fortinet FortiOS und FortiGate, um eine schädliche Datei zu erstellen. Diese Datei gewährt Lesezugriff auf Gerätedateien, möglicherweise einschließlich Konfigurationen. Fortinet ist sich dieser Bedrohung bewusst und hat aktualisierte FortiOS-Versionen veröffentlicht. Die CISA (Cybersecurity and Infrastructure Security Agency) drängt die Administratoren, auf diese gepatchten Versionen (7.6.2, 7.4.7, 7.2.11, 7.0.17, 6.4.16) zu aktualisieren. Die Überprüfung von Gerätekonfigurationen und die Zurücksetzung exponierter Anmeldeinformationen sind ebenfalls wichtige Schritte. Die Deaktivierung von SSL-VPN wird als vorübergehende Abwehrmaßnahme empfohlen, bis das Patchen abgeschlossen ist. Die Erstellung der schädlichen Datei hängt von einem aktivierten SSL-VPN ab. Organisationen sollten alle Vorfälle oder verdächtige Aktivitäten sofort der CISA melden. Weitere Informationen zur Abwehrmaßnahme sind in den Community-Ressourcen von Fortinet verfügbar. Diese Bedrohung unterstreicht die Wichtigkeit regelmäßiger Software-Updates und Sicherheitsbest-Practices.