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Gewinnorientierte Unternehmen kaufen mehr psychiatrische Krankenhäuser auf. Einige missachten Bundesgesetze mit geringen Auswirkungen.
ProPublica untersuchte die wachsende Rolle gewinnorientierter Unternehmen im Bereich der psychischen Gesundheitsversorgung, die durch die Anforderungen des Affordable Care Act an die Deckung der Kosten angekurbelt wurde. Ein besorgniserregender Trend ist, dass über 40 % der Betten in stationären Einrichtungen für psychische Gesundheit von gewinnorientierten Unternehmen betrieben werden, ein Anstieg gegenüber 2010. Diese gewinnorientierten Krankenhäuser werden oft wegen Verstößen gegen den Emergency Medical Treatment and Labor Act (EMTALA) zitiert. Die Mehrheit der zitierten Krankenhäuser, wie z. B. die von Universal Health Services und Acadia Healthcare, sind gewinnorientiert. Trotz zahlreicher Verstöße sind die Strafen von Aufsichtsbehörden wie CMS oft minimal und scheinen als Abschreckung unzureichend zu sein. Diese Krankenhäuser können die Versorgung von Personen ohne Versicherung oder mit komplexen Bedürfnissen verweigern, was möglicherweise durch finanzielle Interessen und Kostensenkungsstrategien motiviert ist. Die Untersuchung unterstreicht Bedenken hinsichtlich einer geringeren Qualität der Versorgung und des Potenzials für "Cream-Skimming", also der Vermeidung von Patienten mit schweren psychiatrischen Erkrankungen. Ein konkretes Beispiel für dieses Verhalten ist Perimeter Healthcare, einschließlich Fällen, in denen Patienten die Behandlung in ihren Einrichtungen verweigert wurde. Trotz wiederholter EMTALA-Verstöße müssen Krankenhäuser oft mit vernachlässigbaren Konsequenzen rechnen, so dass es den Anschein hat, dass dieses Verhalten nur die Kosten des Geschäfts sind. Kongressabgeordnete haben Bedenken hinsichtlich dieser Ergebnisse geäußert.