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Google wurde in einem Rechtsstreit wegen der Erfassung von App-Daten zur Zahlung von 425 Millionen US-Dollar verurteilt.
Ein Bundesgericht hat Google in einem Sammelklageverfahren zur Zahlung von 425 Millionen US-Dollar verurteilt. In der Klage wurde Google vorgeworfen, Nutzerdaten gesammelt zu haben, obwohl die Nutzer die Tracking-Funktionen deaktiviert hatten. Die Kläger argumentierten, Google habe die Datenerfassung durch Verbindungen zu anderen Apps fortgesetzt. Die Klage betraf 98 Millionen Google-Nutzer und 174 Millionen Geräte. Die Jury befand Google in zwei von drei Datenschutzverletzungsklagen für schuldig. Strafschadenersatz wurde aufgrund der Feststellungen der Jury nicht zugesprochen. Ein Google-Sprecher erklärte, die Entscheidung stelle ihre Produkte falsch dar und man beabsichtige, Berufung einzulegen. Google sieht sich mit mehreren ähnlichen Klagen bezüglich der Datenerfassungspraktiken konfrontiert. Ein früherer Rechtsstreit bezüglich des Inkognito-Modus führte zu einem Vergleich in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar. Google räumte die Datenerfassung im Inkognito-Modus ein und erklärte sich bereit, die gesammelten Daten zu löschen.