"Grausamste Formen der Folter": Freigelassene Palästinenser beschreiben Schrecken israelischer Gefängnisse
Männer, die im Nafha-Gefängnis festgehalten wurden, sagen, dass sie brutal geschlagen, an Händen und Füßen gefesselt, verbal misshandelt, mit Pilz- und Hautkrankheiten infiziert und bis zu zwei Tage lang ununterbrochen mit lauter Musik belästigt wurden.
Bevor sie ihn freiließen, beschlossen israelische Gefängniswärter, Naseem al-Radee ein Abschiedsgeschenk zu machen. Sie fesselten seine Hände, legten ihn auf den Boden und schlugen ihn ohne Gnade, indem sie sich genauso verabschiedeten, wie sie sich begrüßt hatten: mit ihren Fäusten.
Radees erster Blick auf Gaza nach fast zwei Jahren war verschwommen; ein Stiefel ins Auge ließ ihn zwei Tage später verschwommen sehen. Sehprobleme kamen zu der langen Liste von Beschwerden hinzu, die er während seines 22-monatigen Aufenthalts in einem israelischen Gefängnis erlitten hatte.