Habe ich das wirklich getan?
Der Psychologe Saul Kassin stellt die gängige Annahme in Frage, dass sich Menschen bei falscher Beschuldigung verteidigen würden. Er argumentiert, dass Menschen sich oft nicht verteidigen und sogar etwas gestehen, das sie nicht getan haben. Die dieswöchige Folge untersucht, warum Menschen gegen ihr eigenes Interesse handeln, selbst wenn der Einsatz hoch ist. Es wird erörtert, warum Menschen erstarren und sich nicht verteidigen, wenn sie beschuldigt werden, und es werden verschiedene Arten falscher Geständnisse vorgestellt. Die Folge befasst sich auch damit, was im Kopf eines Menschen vorgeht, wenn er unter Druck gesetzt wird, etwas zu gestehen, das er nicht getan hat. Zusätzlich wird untersucht, wie polizeiliche Verhörtaktiken in Arbeitsplätzen und anderen Organisationen eingesetzt werden. Die Folge zielt darauf ab, potenzielle Lösungen für das Problem falscher Geständnisse aufzuzeigen. Weitere Informationen zu den psychologischen Dimensionen der Strafjustiz finden die Zuhörer in der Folge über das Stanford-Prison-Experiment. Die Forschung von Saul Kassin und anderen zu diesem Thema ist auf der Webseite der Folge verfügbar. Das Bild zur Folge stammt von Tama66, Pixabay.