Huthi-Rebellen nehmen 11 UN-Mi... Notiz

Huthi-Rebellen nehmen 11 UN-Mitarbeiter fest und bezeichnen sie als 'Spione' für die USA und Israel

Israel führte am vergangenen Samstag massive Luftangriffe auf Sanaa durch, bei denen der Huthi-Premierminister Ahmed al-Rahawi und andere hochrangige Beamte getötet wurden, was einen bedeutenden Verlust für die Huthi-Führung darstellt. Am folgenden Tag stürmten Huthi-Milizionäre Büros des Welternährungsprogramms und UNICEF in der Hauptstadt. Bei diesen Razzien wurden mehrere UN-Mitarbeiter festgenommen. Eine Huthi-Erklärung beschuldigte die festgenommenen UN-Mitarbeiter, Spione für die Vereinigten Staaten und Israel zu sein, und drohte ihnen mit einem Gerichtsverfahren, falls ihre angebliche Spionage bestätigt wird. Jemenitische Sicherheitsquellen haben ebenfalls zahlreiche Personen unter dem Verdacht der Zusammenarbeit mit Israel verhaftet. Diese Situation verschärft die bereits bestehenden Festnahmen von UN-Mitarbeitern, wobei der UN-Gesandte für den Jemen die willkürlichen Festnahmen verurteilte und ihre sofortige Freilassung forderte. Die Huthis hielten bereits 23 UN-Mitarbeiter fest, einige seit 2021, und hatten im Januar acht weitere festgenommen. Das Welternährungsprogramm bemüht sich aktiv um weitere Informationen über die neu festgenommenen Mitarbeiter. Israelische Beamte deuteten an, dass sie vor dem Angriff am Samstag Echtzeit-Informationen über die Huthi-Führer hatten. Es ist plausibel, dass israelische Geheimdienste Vermögenswerte im Jemen haben, und die Nutzung von NGOs als Mittel zur Informationsbeschaffung ist eine bekannte Taktik.
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