Klage der Opfer des 11. Septem... Notiz

Klage der Opfer des 11. Septembers gegen die saudische Regierung kann vor Gericht gehen, entscheidet Richter

Ein Bundesrichter hat entschieden, dass eine Zivilklage gegen Saudi-Arabien, eingebracht von Opfern der Anschläge vom 11. September, vor Gericht gehen kann. Diese Entscheidung ist ein bedeutender Sieg für die Familien der Getöteten, die seit über zwei Jahrzehnten auf Rechenschaftslegung hoffen. Die Klage behauptet, dass saudische Beamte die Terroristen von al-Qaida, die die Anschläge verübten, unterstützt haben. Während Saudi-Arabien diese Behauptungen bestreitet und Berufung einlegen könnte, schlagen Rechtsexperten vor, dass sie möglicherweise einen Vergleich anstreben, um die gerichtliche Überprüfung zu vermeiden. Die Beweise der Kläger haben frühere Schlussfolgerungen über das Ausmaß der saudischen Beteiligung in Frage gestellt. Insbesondere deuten Beweise darauf hin, dass zwei saudische Beamte in Südkalifornien wissentlich und nicht unwissentlich bei der Unterstützung der ersten Entführer geholfen haben. Diese Beweise, von denen einige von der britischen Regierung stammen, umfassen Dokumente und Videos, die Zweifel an den anfänglichen Erkenntnissen des FBI aufkommen lassen. Die Rechtsstreitigkeiten stießen auf Hindernisse, darunter ein Veto des Präsidenten, das vom Kongress überstimmt wurde, und Versuche, die Freigabe von Verschlusssachen zu blockieren. Der Richter stellte eine hohe Wahrscheinlichkeit der Rolle der saudischen Beamten bei den Plänen der Entführer fest und zitierte Beweise wie eine Flugzeugzeichnung in dem Notizbuch eines Beamten. Trotz eingeschränkter Ermittlungen und Opposition haben die Familien eine überzeugende Klage gegen die angebliche Unterstützung Saudi-Arabiens für die Entführer vom 11. September vorgelegt.