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Krypto-Crash durch Binance Margin-Exploit ausgelöst, behauptet Forschungsleiter von Uphold

Am 10. und 11. Oktober kam es zu einem erheblichen Ausverkauf von Kryptowährungen, bei dem innerhalb von 24 Stunden rund 19 bis 20 Milliarden US-Dollar an Marktwert vernichtet wurden. Das Ereignis löste eine Debatte darüber aus, ob Mängel in der Marktstruktur oder böswillige Absichten die Kaskade von Liquidationen verursachten. Dr. Martin Hiesboeck behauptete, ein gezielter Angriff habe eine Schwachstelle im Margin-System von Binance ausgenutzt. Der Angriff soll Vermögenswerte wie USDe, wBETH und BnSOL als Sicherheiten verwendet haben, deren Liquidationspreise von Binances volatilem Spotmarkt abhingen. Diese Vermögenswerte entkoppelten sich auf Binance, was Liquidationen auslöste und einen Dominoeffekt verursachte. Binance bestätigte die Preisdislokationen und verpflichtete sich, betroffene Nutzer zu entschädigen. Die Börse entschädigt Nutzer, die von der Entkoppelung von USDE, BNSOL und WBETH betroffen sind. Binance kündigte nach dem Vorfall auch Verbesserungen der Risikokontrolle an. Dem Crash ging ein Makro-Schock voraus, der durch Drohungen mit Zöllen aus den USA ausgelöst wurde und sich auf den Aktienmarkt und Kryptowährungen auswirkte. Eine Perspektive ist, dass das Problem kein Angriff, sondern eine schlechte Konstruktion mit sofortiger Liquidation war. Das Team von Ethena, das mit USDe in Verbindung steht, glaubte, dass das Problem auf die Preisgestaltung von Binance beschränkt war. Die gesamte Marktkapitalisierung von Kryptowährungen hatte sich zum Zeitpunkt dieser Analyse zu erholen begonnen.
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