Länderratings, Ausfallrisiko u... Notiz

Länderratings, Ausfallrisiko und Märkte: Die Folgen der Moody's-Herabstufung!

Der Autor erhielt 2011 eine E-Mail über die Herabstufung der US-Bonität von S&P von AAA auf AA+, wobei Bedenken hinsichtlich fiskalischer Herausforderungen und politischer Institutionen angeführt wurden. Im Jahr 2023 stufte auch Fitch die USA herab, wodurch Moody's als einzige Agentur mit einer Top-Bewertung verblieb. Im Jahr 2025 stufte Moody's die USA jedoch von Aaa auf Aa1 herab und nannte dabei die gleichen Gründe. Die Herabstufung führte zu Bedenken hinsichtlich der Marktreaktion, aber der Autor entschied sich stattdessen, die Risiken von Staatsausfällen, Ratingagenturen und deren Vorurteile und Fehler zu erörtern. Staatsausfälle haben sich im Laufe der Geschichte ereignet, wobei Fremdwährungsanleihen ein wesentlicher Faktor sind. Lokalwährungs-Ausfälle sind hartnäckig, und die Folgen eines Ausfalls umfassen wirtschaftliche und politische Auswirkungen, wie z. B. eine negative Auswirkung auf das BIP, höhere Kreditkosten und Handelssanktionen. Staatsratings sollen das Ausfallrisiko messen, weisen aber Einschränkungen auf, wie z. B. eine Aufwärtsverzerrung, Herdenverhalten und ein "zu wenig, zu spät"-Ansatz. Ratingagenturen greifen auf eine Vielzahl von Daten zurück, darunter politische und wirtschaftliche Faktoren, aber ihre Ratings können subjektiv sein. Die Performance von Staatsratings ist fragwürdig, wobei die Ausfallraten mit sinkenden Ratings steigen, aber mit Vorbehalten und Einschränkungen. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Staatsratings kein perfekter Proxy für das Staatsausfallrisiko sind.