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Lokale Beamte haben ein mächtiges Werkzeug, um die Einwohner vor Notfällen zu warnen. Sie nutzen es nicht immer.
"Beamte nutzen das bundesweite Integrierte öffentliche Warn- und Alarmsystem (IPAWS) häufig nicht während großer Katastrophen. Dieses System kann kritische Warnungen an Mobiltelefone und andere Geräte in bestimmten Gebieten senden. Zahlreiche Vorfälle seit 2016, einschließlich Waldbränden in Gatlinburg und Kalifornien sowie Hurrikanen in North Carolina, unterstreichen dieses wiederkehrende Problem. Untersuchungen führen konsequent einen Mangel an Schulung, Planung oder Vertrauen in die Nutzung von IPAWS als Hauptgrund für diese Versäumnisse an. Einige Beamte äußern auch Bedenken hinsichtlich "Warnmüdigkeit" oder befürchten Gegenreaktionen auf Falschalarme.In den Santa Cruz Mountains wurde ein allgemeiner Mangel an institutionellem Wissen über diese Kommunikationstechnologien festgestellt. Ähnlich verhielt es sich in Western North Carolina, wo nur wenige Beamte IPAWS vor dem Hurrikan Helene nutzten, was zu unzureichenden Warnungen führte. ProPublica identifizierte mindestens 15 große Katastrophen, bei denen Beamte in den betroffenen Gemeinden es versäumten, rechtzeitige IPAWS-Warnungen zu senden. Experten wie Hamilton Bean haben beobachtet, dass dieses Problem nicht neu ist, sondern ein anhaltendes Problem darstellt.Notfallmanager sind bei diesen Entscheidungen zentral, oft mit mehreren Aufgaben konfrontiert und politischen Druck ausgesetzt. Die Nichtnutzung von IPAWS bedeutet, dass möglicherweise lebensrettende Informationen nicht die verletzlichen Bevölkerungsgruppen erreichen. Die verheerenden Flash-Überflutungen im Kerr County, Texas, sind ein Beispiel dafür, wo lokale Beamte die Nutzung von IPAWS verzögerten oder unterließen, bis nachdem die Katastrophe sich verschlimmert hatte. Diese mangelnde Vorbereitung und die Abhängigkeit von weniger effektiven lokalen Systemen führen zu vermeidbaren Verlusten an Menschenleben."