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Massachusetts wird zum ersten Bundesstaat, der eigene Regeln für die Impfstoffversorgung einführt.
Massachusetts wird ab sofort von den Krankenversicherungen im Bundesstaat verlangen, Impfungen zu übernehmen, die vom Gesundheitsamt des Bundesstaates empfohlen werden. Damit ist Massachusetts der erste Bundesstaat, der eine Versicherungspflicht für Impfungen einführt, selbst wenn bundesstaatliche Vorgaben aufgehoben werden. Derzeit müssen die Versicherungen von der CDC empfohlene Impfungen ohne zusätzliche Kosten für die Patienten übernehmen. Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. hat jedoch mögliche Rücknahmen einiger bundesstaatlicher Impfempfehlungen signalisiert. Die Anweisung hat die Unterstützung großer Versicherer wie Blue Cross Blue Shield of Massachusetts und der Massachusetts Association of Health Plans erhalten. Dieser Schritt steht im Einklang mit einem Gesetzentwurf von Gouverneurin Maura Healey, der das Gesundheitsamt des Bundesstaates befähigen würde, unabhängige Impfstandards festzulegen. Massachusetts schließt sich damit anderen von Demokraten geführten Bundesstaaten an, die sich potenziellen Änderungen der Impfpolitik durch Bundesbeamte widersetzen. Gouverneurin Healey treibt zudem eine regionale Zusammenarbeit zwischen den nordöstlichen Bundesstaaten voran. Diese Initiative zielt darauf ab, gemeinsame Richtlinien für Impfungen, Krankheitsüberwachung, Notfallvorsorge und öffentliche Gesundheitslabore festzulegen.