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Michelin-Aktie stürzt ab nach Prognosesenkung infolge Einbruchs des nordamerikanischen Automarktes
Michelin-Aktien verzeichneten in Paris einen deutlichen Rückgang, nachdem das Unternehmen seine Finanzprognose für 2025 gesenkt hatte. Das Unternehmen erwartet nun ein Betriebsergebnis zwischen 2,6 und 3 Milliarden Euro, ein Rückgang gegenüber der vorherigen Prognose von 3,4 Milliarden Euro. Diese Abwärtskorrektur wird auf die nachlassende Nachfrage in den Bereichen Landwirtschaft, Bauwesen und Lkw zurückgeführt. Insbesondere die nordamerikanischen Umsätze verzeichneten im dritten Quartal einen Rückgang von fast 10 %, was durch einen schwächeren Dollar und Zölle noch verstärkt wurde. Michelin wies auch auf einen erhöhten Wettbewerb im Reifenmarkt aufgrund von Zöllen und Herausforderungen für europäische Automobilhersteller hin. Der Ausblick des Unternehmens für den Free Cashflow vor Fusionen und Übernahmen wurde ebenfalls auf 1,5 bis 1,8 Milliarden Euro gesenkt. Analysten äußerten sich besorgt, wobei einer die revidierte Prognose als "schlimmer als befürchtet" bezeichnete. Es wird erwartet, dass diese Gegenwinde bis Anfang 2026 anhalten werden. Michelin wird nächste Woche seine Ergebnisse für das dritte Quartal veröffentlichen, und die Aktie ist seit Jahresbeginn um 17,55 % gefallen. Auch die Aktien des Wettbewerbers Continental AG sanken.