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Musk hält UX und Programmierung für dasselbe, diese Absurdität führt zu Chaos.
Der Text untersucht die Kluft zwischen Engineering und User Experience, am Beispiel der techno-optimistischen Ansichten von Elon Musk. Musk räumt der Technologie den Vorrang ein, da er den Menschen als anpassungsfähig an ihre Fortschritte ansieht und die Bedürfnisse der Nutzer außer Acht lässt. Der Autor bezieht sich auf die Ideen von Bruno Latour und formuliert dies als einen Konflikt zwischen dem "Natur"-Bereich des Ingenieurwesens und dem "Gesellschafts"-Bereich der UX. Latour argumentiert, dass das moderne Denken diese Bereiche fälschlicherweise trennt, was dazu führt, dass die Verflechtung von Technologie und menschlichem Verhalten nicht gesehen wird. Ingenieure, die sich auf die "Bereinigung" konzentrieren, priorisieren den Code oft vor den Anforderungen der Benutzer. UX-Designer hingegen schließen die Lücke durch "Übersetzung", indem sie technische Aspekte mit den Emotionen und Erfahrungen der Nutzer verbinden. Der Autor nutzt seine Erfahrungen am CERN, um diesen Konflikt zu veranschaulichen, und hebt die Herausforderungen hervor, die es mit sich bringt, die Bedürfnisse der Nutzer einem Managementteam zu vermitteln, das hauptsächlich aus Ingenieuren besteht. Sie plädieren für eine datengestützte, nicht datengesteuerte Entscheidungsfindung und erkennen den Wert qualitativer Nutzereinblicke an. Latours Ideen betonen, dass Hybride, also die Kombination von Natur und Gesellschaft, die Realität sind. Der Autor räumt ein, dass es zu einer zu starken Vereinfachung kommen könnte, schlägt aber vor, dass Ingenieure und Technologieführer aus diesen Erkenntnissen lernen können.