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Russland beschuldigt ukrainischen Geheimdienst, ISIS für Attentatspläne zu benutzen.
Der russische Föderale Sicherheitsdienst (FSB) gab bekannt, dass er einen von ISIS geplanten Terroranschlag in Moskau vereitelt hat. Dieser Anschlag, der vom ukrainischen Geheimdienst gesteuert wurde, zielte auf einen hochrangigen Beamten des russischen Verteidigungsministeriums ab. Der FSB erklärte, dass vier Verdächtige, darunter eine Person aus einem zentralasiatischen Land, festgenommen wurden. Diese Verdächtigen sollen unter der Leitung eines ISIS-Mitglieds namens Saidakbar Gulomov gearbeitet haben, der aus dem Ausland koordinierte. Gulomov soll dem Täter Gelder, Zielinformationen und in Russland geschmuggelte Bombenbaumaterialien per Drohnen zur Verfügung gestellt haben. Der FSB verband Gulomov und den ukrainischen Geheimdienst auch mit der Ermordung von Generalleutnant Kirillov im Dezember 2024. Laut FSB unterstreicht dieser vereitelte Anschlag die Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und internationalen Terrorgruppen. Dieser Vorfall folgt auf einen Anschlag im März 2024 in einer Moskauer Konzerthalle, für den die russischen Behörden ebenfalls sowohl ISIS-Khorasan als auch den ukrainischen Geheimdienst verantwortlich machten. Das russische Ermittlungskomitee kam zu dem Schluss, dass der Anschlag in der Konzerthalle von unfreundlichen staatlichen Sicherheitsdiensten unter Verwendung internationaler Terroristen inszeniert wurde.