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Satellitenbilder zeigen große Bauarbeiten an Israels Nuklearstandort.

Satellitenbilder zeigen laufende Bauarbeiten am Nuklearstandort Dimona in Israel, der Heimat seines geheimen Atomwaffenprogramms. Israel verfügt über ein geschätztes, aber unbestätigtes Arsenal an Atomsprengköpfen und operiert außerhalb der internationalen Inspektion. Diese Zweideutigkeit ermöglicht es den USA, Militärhilfe zu leisten, ohne gegen Gesetze zu verstoßen, die die Unterstützung für nicht überwachte Nuklearprogramme einschränken. Der Dimona-Standort beherbergt einen Schwerwasserreaktor, der seit den 1960er Jahren in Betrieb ist und von dem Experten glauben, dass er Plutonium und Tritium produziert. Die AP deutet an, dass es sich bei den Neubauten um einen neuen Reaktor handeln könnte, der Israels Kapazität zum Bau oder zur Wartung von Atomwaffen erweitert. Die Langlebigkeit des derzeitigen Reaktors wirft Bedenken hinsichtlich der Notwendigkeit von Ersatz oder Modernisierungen auf. Die Arms Control Association vermutet, dass die Bauarbeiten darauf abzielen, die Plutoniumproduktion aufrechtzuerhalten oder Sprengköpfe zu warten/bauen. Dieser Bericht erscheint inmitten von Spannungen bezüglich des iranischen Atomprogramms, das kritisiert wurde, während Israels Programm weiterhin verborgen bleibt. Der Iran hebt Israels Nichteinhaltung des Atomwaffensperrvertrags hervor. Die Geheimhaltung des Dimona-Standorts und seine potenzielle Erweiterung werfen Bedenken hinsichtlich der nuklearen Verbreitung auf.
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