RSS Axios
Folgen
"Scharlatan" und "Ignorant": Demokraten greifen RFK Jr. wegen Impfungen an
Die demokratischen Senatoren kritisierten Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. heftig für seine Haltung zur Sicherheit und Wirksamkeit von Impfstoffen. Sie warfen ihm vor, seit seinem Amtsantritt Verwirrung zu stiften und den Zugang zu Impfstoffen zu untergraben. In einer gemeinsamen Erklärung der Demokraten im Finanzausschuss des Senats und von Senator Bernie Sanders wurde Kennedys Rücktritt gefordert. Sie argumentierten, er habe es versäumt, die Gesundheit der amerikanischen Bevölkerung zu schützen. Während der Befragung betonte Senator Michael Bennet die Ernsthaftigkeit von Entscheidungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit und stellte sie im Gegensatz zu informellen Gesprächen dar. Kennedy verteidigte die Transparenz der Impfdaten, was Senatorin Maria Cantwell bestritt und ihn als "Scharlatan" bezeichnete. Senator Mark Warner äußerte Unglauben über Kennedys Eingeständnis, die Todeszahlen durch COVID-19 und die Wirksamkeit der Impfstoffe nicht zu kennen. Kennedy lieferte sich zudem einen hitzigen Wortwechsel mit Senatorin Maggie Hassan über die COVID-Impfpolitik und Transparenz. Der republikanische Senator Bill Cassidy, der Kennedys Ernennung bestätigt hatte, hinterfragte die Inkonsistenz zwischen seinem Lob für die Operation Warp Speed und seinem Vorgehen in Bezug auf die Impfstofffinanzierung. Cassidy kam zu dem Schluss, dass Kennedys Entscheidungen den Menschen faktisch den Zugang zu Impfstoffen verwehren. Kennedy hat erhebliche Änderungen an der Impfpolitik vorgenommen und Personen mit Impfgegner-Ansichten in Beratungsgremien berufen.