Seattle gab Millionen für Hote... Notiz

Seattle gab Millionen für Hotelzimmer aus, um Obdachlose unterzubringen. Dann hörte es auf, sie zu belegen.

Seattle mietete Hotelzimmer für ein Obdachlosenhilfeprogramm an und bot einen sicheren Hafen für Menschen ohne Unterkunft. Das Programm war anfangs erfolgreich und vermittelte Einzelpersonen in dauerhafte Wohnungen. Trotz Verlängerung der Mietverträge und Bezahlung der Zimmer stellte die Stadt Anfang 2024 die Zuweisung neuer Bewohner ein. Dies führte zu Dutzenden leerstehenden, vom Steuerzahler finanzierten Zimmern, während Tausende obdachlos blieben. Stadtbeamte nannten Haushaltsdefizite und den Wunsch, günstigere langfristige Lösungen zu finden. Interne Kommunikation deutet jedoch darauf hin, dass persönliche Feindseligkeit gegenüber einer wichtigen Führungskraft einer gemeinnützigen Organisation die Entscheidung beeinflusst haben könnte. Diese Führungskraft hatte einen kostengünstigeren alternativen Standort vorgeschlagen. Daten widersprechen den Behauptungen, dass das Programm bei der Vermittlung von Menschen in dauerhafte Wohnungen ineffektiv war. Nach einer 16-monatigen Unterbrechung wurden die Vermittlungen an einem neuen Standort wieder aufgenommen. Die Situation verdeutlicht die Herausforderungen bei der Erfassung von Kapazitäten von Notunterkünften und der wirksamen Bekämpfung von Obdachlosigkeit in Städten an der Westküste.