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Sind Hochleister echt?
"Systemdenken betont, dass Ergebnisse stark von den Systemen beeinflusst, begrenzt und fast vorherbestimmt werden, in denen sie auftreten. Diese Perspektive wird in Wissenschaft und Industrie weithin akzeptiert, wobei zahlreiche Bücher und Praktiken ihre Prinzipien unterstützen. Die Existenz außergewöhnlicher Individuen oder Superstars stellt jedoch eine Herausforderung für diese Ansicht dar. Das Verständnis der Gründe für ihre überlegene Leistung ist entscheidend, um festzustellen, ob ihre Erfolge repliziert und systematisiert werden können, um eine breitere Verbesserung zu erzielen. Es gibt zwei verschiedene Arten von Hochleistern: diejenigen, die Glück haben und deren Leistung umstandsbedingt ist, und diejenigen, die "System-Hacker" sind und Wege finden, bestehende Systeme zu umgehen oder zu verbessern. Die Verwechslung dieser beiden Typen kann zu fehlerhaften Managementstrategien und fehlerhaften Entscheidungen führen. "Glückssternchen" leisten gute Arbeit aufgrund günstiger Umstände, und ihr Erfolg ist nicht unbedingt reproduzierbar oder ein Indikator für überlegene Methoden. Umgekehrt erzielen "System-Hacker" Erfolg, indem sie Ineffizienzen identifizieren und ausnutzen oder neuartige Ansätze entwickeln, die Systembeschränkungen überwinden. Diese Individuen, wie Michael Phelps oder Wayne Gretzky, liefern wertvolle Einblicke, wie Systeme für alle verbessert werden können. Führungskräfte sollten die Methoden dieser Ausreißer studieren, um zu verstehen, wie sie außerhalb typischer Beschränkungen agieren, und dann daran arbeiten, diese erfolgreichen Techniken zu universalisieren. Letztendlich entstehen wahrer Fortschritt und Innovation durch die Identifizierung, Übernahme und Integration der Praktiken dieser außergewöhnlichen Individuen, um das System für alle zu verbessern, anstatt sich ausschließlich auf die Individuen selbst zu konzentrieren."