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So bauen Sie hochverfügbare, multiregionale Dienste mit Cloud Run
Der Vortrag auf der Cloud Next 2025 mit dem Titel "Hochverfügbare Multi-Regionen-Dienste mit Cloud Run ausführen" beleuchtet, wie man widerstandsfähige Anwendungen auf der serverlosen Plattform von Google Cloud erstellt. Cloud Run bietet eine integrierte Fehlertoleranz durch Autoscaling, das die Kapazität an den Bedarf anpasst. Es verfügt außerdem über eine entkoppelte Daten- und Steuerungsebene, die sicherstellt, dass sich Verwaltungsoperationen nicht auf laufende Dienste auswirken. N+1 Zonenredundanz wird standardmäßig innerhalb einer Region bereitgestellt, wodurch Anwendungen vor Zonenfehlern isoliert werden. Container-Probes, insbesondere Liveness-Probes, sind entscheidend für die Identifizierung und Entfernung fehlerhafter Instanzen. Obwohl 100 % Verfügbarkeit unerreichbar ist, können Anwendungen hochgradig fehlertolerant gestaltet werden. Um regionale Ausfallsicherheit zu erreichen, müssen Entwickler Multi-Regionen-Bereitstellungen unter Verwendung eines globalen externen Anwendungslastverteilers und Serverless NEGs entwerfen. Datenredundanz und Replikation sind zentrale Herausforderungen in Multi-Regionen-Architekturen, wobei Dienste wie Cloud Spanner Lösungen anbieten. Eine Vorschau auf die kommende "Service Health"-Funktion verspricht ein automatisches Traffic-Failover zwischen Regionen, wenn ein Dienst nicht verfügbar wird. Diese Funktion, die sich derzeit in der privaten Vorschau befindet, erfordert die Einrichtung von Readiness-Probes und Mindestinstanzen auf jedem Cloud Run-Dienst. Readiness-Probes überprüfen die Instanzgesundheit, während Liveness-Probes fehlerhafte Instanzen herunterfahren. Service Health verwendet die aggregierte Bereitschaft der Instanzen, um die Dienstgesundheit zu bestimmen und den Traffic bei Bedarf umzuleiten. Die Demo zeigte, wie Service Health eine nahtlose Traffic-Migration in eine fehlerfreie Region während eines Ausfalls ermöglicht.