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Studierende mit Hör- und Sehverlust erhalten trotz Trumps Anti-DEI-Kampagne wieder finanzielle Mittel
Das US-Bildungsministerium strich zunächst die Finanzierung von Programmen zur Unterstützung von Schülern mit Taubblindheit, nachdem es öffentliche Kritik an diesem Schritt gegeben hatte. Diese Kürzungen zielten speziell auf vier Einrichtungen in einem nationalen Netzwerk ab. Die Trump-Administration begründete dies mit Bedenken hinsichtlich "spaltender Konzepte" und "Fairness" in Bezug auf Bemühungen um Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion. ProPublica und andere Nachrichtenagenturen berichteten über die Streichung der Finanzierung, was sich auf die Dienstleistungen in mehreren Bundesstaaten auswirkte. Trotz Appellen lehnte das Ministerium zunächst die Anträge der Programme auf Rücknahme ab. Später leitete das Bildungsministerium die Fördermittel jedoch an das National Center on Deafblindness um, um denselben Einrichtungen die gleichen Mittel zur Verfügung zu stellen. Diese Finanzierung wird nur ein Jahr lang die Dienstleistungen abdecken, was Unsicherheit für die Folgejahre schafft. Die Verlagerung störte Programme wie das Oregon DeafBlind Project, zwang sie, Veranstaltungen abzusagen, und schuf Misstrauen. Das Bildungsministerium nannte insbesondere Bedenken hinsichtlich des Engagements der Einrichtung zur Beseitigung von Ungleichheiten und Vorurteilen als Ursache für die ursprünglichen Kürzungen. Ein Fürsprecher kritisierte die Maßnahmen des Ministeriums als störend und gehässig gegenüber schutzbedürftigen Schülern und Familien. Die ursprünglichen Zuschüsse an die Einrichtungen beliefen sich auf etwa 1 Million US-Dollar jährlich, wobei die Programme etwa 1.000 taubblinde Schüler in den betroffenen Bundesstaaten unterstützten. Diese spezialisierten Programme sind entscheidend für die Ausbildung einer kleinen, aber komplexen Bevölkerungsgruppe.