Suede: Antidepressants-Rezensi... Notiz

Suede: Antidepressants-Rezension – kantiger Post-Punk beweist, dass die wiedervereinigten Britpopper weiter aufsteigen

(BMG) Seltene großartige 10. Alben – aber genau das schaffen die Killer-Riffs, die unheimliche Atmosphäre und die Midlife-Reflexionen der Band.Das fünfte Album von Suede seit ihrer Reformation im Jahr 2013 setzt ihre kreative Wiederbelebung fort. Sänger Brett Anderson deutet an, dass, wenn Autofiction aus dem Jahr 2022 – ihr bisher bestes Album nach der Wiedervereinigung – ihr Punk-Album war, Antidepressants sein Post-Punk-Geschwister sei. Einflüsse wie Magazine, Joy Division und Siouxsie and the Banshees fließen in kantigere, aber ansonsten typische Suede-Gitarren-Hymnen ein. Unter der erneuten Leitung des langjährigen Produzenten Ed Buller mäandern und stoßen Richard Oakes' Killer-Riffs, Andersons Stimmungen reichen von leidenschaftlich bis nachdenklich, und die Rhythmusgruppe braut einen ordentlichen Stomp zusammen.Der 57-jährige Sänger hat sich zu seinem Wunsch geäußert, nicht als reine "Heritage-Band" angesehen zu werden und jüngere Zielgruppen anzusprechen. Antidepressants ist kein Rückblick. Es ist zutiefst postmodern. Die unheimlichen Hintergrundgeräusche und Klanglandschaften stimmen perfekt mit Andersons Texten überein, die sich mit dem befassen, was er als "Spannungen des modernen Lebens, die Paranoia, die Angst, die Neurose" bezeichnet, während die Band die Tugenden der Verbindung in einer entwurzelten Welt preist.