The Guardian-Standpunkt zu In ... Notiz

The Guardian-Standpunkt zu In Our Time: Melvyn Bragg hat bewiesen, dass Medien sowohl ernsthaft als auch populär sein können | Leitartikel

Nach 27 Jahren verlässt der Moderator eine der besten Sendungen des BBC Radio. Er hat nie herablassend gesprochen und auch nie etwas vereinfacht.Im Laufe der Jahre haben sich nur wenige BBC-Radiosendungen eine besondere Nische in der Gunst der Nation erobert. Ganz oben auf vielen Listen dieser Radio-Schätze stehen wahrscheinlich Sendungen wie "The Archers", "Desert Island Discs" und, nun im zweiten Jahrhundert, die "Shipping Forecast". Ein weiterer sicherer Kandidat für diesen kleinen und exklusiven Club – das Äquivalent zum Verdienstorden im Rundfunk – ist zweifellos Melvyn Braggs langjährige Sendung auf Radio 4, "In Our Time"."In Our Time" verkörpert etwas Grundlegendes im Medienbereich. Sie ist der lebende Beweis dafür, dass es möglich ist, sowohl ernsthaft als auch beliebt zu sein. Die Sendung war von Anfang an so gut, dass es Lord Bragg und seinen Gästen gelang, einen der traditionellen "Friedhofsplätze" des Radios – die Stunde nach 9 Uhr morgens an einem Wochentag – in eines der beständigsten Juwelen der BBC zu verwandeln. Sie taten dies durch die einfache Methode, interessant über wichtige und manchmal schwierige Themen zu sprechen. Wer hätte das gedacht?