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Trump fordert Begnadigung für Netanjahu während Rede zur Gaza-Krise vor der Knesset

Während einer Ansprache vor dem israelischen Parlament forderte Präsident Trump unerwartet Präsident Isaac Herzog auf, Premierminister Benjamin Netanjahu zu begnadigen. Diese Intervention ist bedeutsam, da sie sich direkt auf die israelische Innenpolitik und das Justizsystem auswirkt. Trump hatte sich zuvor zu Netanjahus Prozess geäußert, verstärkte aber seine Unterstützung während dieser Rede, um die politische Position seines Verbündeten zu stärken. Die Äußerungen des Präsidenten deuten auf eine mögliche Unterstützung Netanjahus bei einer bevorstehenden Wahl hin. Trump wies die Schwere der Korruptionsvorwürfe zurück, bezeichnete sie abfällig und lobte Netanjahus Führung. Umfragen deuten jedoch darauf hin, dass Netanjahus Popularität nicht so hoch ist, wie Trump suggerierte, obwohl jüngste Ereignisse einen leichten Aufschwung bewirkt haben. Viele Israelis haben Netanjahus Rücktritt aufgrund wahrgenommener Sicherheitsversäumnisse gefordert. Dies ist nicht das erste Mal, dass Trump öffentlich in den Prozess eingegriffen hat, da er zuvor dessen Einstellung gefordert hatte. Netanjahu sieht sich Vorwürfen wegen Bestechung, Betrugs und Vertrauensbruchs im Zusammenhang mit der Annahme von Geschenken und angeblichen Gegenleistungen für Medienberichterstattung gegenüber. Der Prozess wurde durch Netanjahus mutmaßliche juristische Verzögerungstaktik erheblich verlängert. Es wurde der Vorwurf erhoben, dass der Premierminister versucht habe, präsidiale Befugnisse zu nutzen, um das Gerichtsverfahren zu verzögern.
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