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Trump sagt, Amerikas Ölindustrie sei sauberer als die anderer Länder. Neue Daten zeigen massive Emissionen aus texanischen Bohrlöchern.
Hakim Dermish, ein Bewohner von Catarina, Texas, begrüßte anfangs die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Öl- und Gasindustrie, aber er wurde besorgt über die Verschmutzung durch das Abfackeln. Trotz Beschwerden bei der Texas-Kommission für Umweltqualität wurde das Abfackeln fortgesetzt und beeinträchtigte die Gesundheit und Lebensqualität der Bewohner. Eine Analyse von ProPublica und Inside Climate News ergab, dass die Railroad Commission of Texas Abfackel- und Ventilationsgenehmigungen überwiegend genehmigt, was zu enormen natürlichen Gasemissionen führt. Diese Emissionen, größtenteils Methan, haben einen erheblichen Klimawandel-Effekt und setzen giftige Gase wie Schwefelwasserstoff frei. Während Regulierungsbehörden Fortschritte bei der Reduzierung von Methanemissionen behaupten, zeigt die Datenanalyse ein System, das den Ölunternehmen nützt. Bewohner in der Nähe von Abfackelstellen, wie Dermish, sind besorgt über Gesundheits- und Sicherheitsrisiken, wie ein recentes Pipeline-Rohrbruch in der Nähe von Catarina zeigt. Der Unfall setzte eine große Menge an Gas frei und veranlasste Dermish, nach Jahren des Drängens auf strengere Überwachung wegzuziehen. Die Behauptungen der Trump-Regierung über sauberes amerikanisches Öl und Gas werden durch die lasche Regulierungsgebung in Texas untergraben. Die Abfackelregeln in Texas werden oft umgangen, und Unternehmen erhalten häufig Genehmigungen ohne ordnungsgemäße Begründung. Trotz Behauptungen über Fortschritte in der Methanverwaltung durch die Industrie bestreiten einige Experten die Ergebnisse und heben die anhaltend hohen Emissionen hervor.