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Trumps Fed-Kandidat wird dafür kritisiert, dass er im Weißen Haus wohnen bleiben will

Stephen Miran, Präsident Trumps Kandidat für die Federal Reserve, gab bekannt, dass er im Falle seiner Bestätigung weiterhin Angestellter des Weißen Hauses bleiben würde. Dieser Plan löste Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Fed von politischem Einfluss aus. Miran erklärte, er würde von seiner Rolle im Wirtschaftsbeirat des Weißen Hauses unbezahlten Urlaub nehmen. Er deutete jedoch an, dass er erst dann aus der Regierung ausscheiden würde, wenn er für eine längere Amtszeit bei der Fed nominiert würde. Demokraten kritisierten seine Absicht, seine Position im Weißen Haus zu behalten, und führten eine beeinträchtigte Unabhängigkeit an. Diese Situation spiegelt umfassendere Bedenken hinsichtlich Trumps Versuchen wider, die Fed zu kontrollieren. Trump hat öffentlich Druck auf Fed-Chef Jerome Powell in Bezug auf Zinssätze und andere politische Entscheidungen ausgeübt. Miran spielte diese Bedenken herunter und versicherte, dass er im Falle seiner Bestätigung Entscheidungen auf der Grundlage wirtschaftlicher Daten treffen würde. Selbst einige Republikaner äußerten Bedenken hinsichtlich der Aushöhlung der Unabhängigkeit der Fed. Mirans frühere Schriften deuteten auf den Wunsch nach einer größeren Kontrolle des Präsidenten über die Fed-Vorstandsmitglieder hin. Sein aktueller Plan scheint im Widerspruch zu seinen eigenen früheren Empfehlungen zu stehen, die Fed-Mitglieder vor politischer Einflussnahme zu schützen.
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