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UBS: Ørsted-Klage deutet auf schleppende Windgespräche mit Trump-Regierung hin

Revolution Wind LLC, im Miteigentum von Orsted und Global Infrastructure Partners, hat die Trump-Administration verklagt, weil diese den Bau ihres zu 80 % fertigen Offshore-Windprojekts gestoppt hat. Das Bureau of Ocean Energy Management (BOEM) des Innenministeriums setzte die Bauarbeiten unter Berufung auf nicht näher genannte nationale Sicherheitsbedenken aus. Diese Klage folgte einem Presidential Memorandum, das eine umfassende Überprüfung von Erneuerbare-Energien-Projekten auf dem äußeren Festlandsockel anordnete. Die Generalstaatsanwälte von Connecticut und Rhode Island haben ebenfalls Klagen eingereicht, um den Baustopp aufzuheben. Revolution Wind argumentiert, dass die Anordnung ungültig ist, ohne Befugnis erlassen wurde und verheerende finanzielle Schäden verursachen wird. Sie haben bereits rund 5 Milliarden US-Dollar investiert und müssen mit über 1 Milliarde US-Dollar an Abbruchkosten rechnen, falls das Projekt gestrichen wird. Der Generalstaatsanwalt von Connecticut bezeichnete den Baustopp als einen "totalen Krieg" gegen Windkraft und als "völlig rechtswidrig und unbegründet". Eine Sprecherin des Weißen Hauses erklärte, die Anordnung spiegle eine Überprüfung der Praktiken von Windprojekten wider, wobei die zuverlässige Energieversorgung und andere Auswirkungen berücksichtigt würden. UBS-Analyst Dominic Ellis sieht in der Klage ein Zeichen dafür, dass die Verhandlungen hinter den Kulissen nicht gut verlaufen. Eine Lösung der Probleme von Orsted in den USA erscheint in naher Zukunft unwahrscheinlich. Die Trump-Administration bevorzugt zuverlässige fossile Brennstoffe und Kernenergie gegenüber dem, was sie als fragile grüne Energiequellen betrachtet.
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