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„Unakzeptabel“: Prominente US-Senatoren fordern von der FDA die Nennung der Namen ausländischer Arzneimittelhersteller, die Importverbote umgehen

Zwei US-Senatoren fordern von der FDA Rechenschaft dafür, dass ausländischen Arzneimittelherstellern erlaubt wurde, Importverbote zu umgehen, eine Praxis, die durch eine Untersuchung von ProPublica aufgedeckt wurde. Die Untersuchung ergab, dass die FDA trotz Bedenken hinsichtlich der Qualität Sondergenehmigungen für Problemhersteller erteilte. Die Senatoren Rick Scott und Kirsten Gillibrand äußerten dringende Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Medikamenten, die aus diesen Fabriken in die USA gelangen. ProPublica fand heraus, dass die FDA über 20 ausländische Fabriken ausgenommen und die Einfuhr von über 150 Medikamenten erlaubt hatte. Die FDA behauptete, diese Ausnahmen hätten Arzneimittelengpässe verhindert, hielt die Praxis aber weitgehend geheim. Die Senatoren befürchten, dass potenziell unsichere Medikamente auf den Markt gelangen, was sich insbesondere auf Senioren auswirkt. Ein ehemaliger FDA-Inspektor berichtete ebenfalls von "Abkürzungen und Betrug" in Fabriken, die nicht den Standards entsprechen und durch diese Ausnahmen untergraben werden. Die Entscheidungen zur Ausnahmeregelung für Medikamente wurden von einer geheimen Gruppe innerhalb der FDA getroffen, wie Janet Woodcock in einem Interview erklärte. Die Senatoren forderten detaillierte Informationen über die Ausnahmen, einschließlich einer Liste der Medikamente.