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Warum das Entwerfen schrecklicher Lösungen dich zu einem besseren Designer macht
"Bewusst schreckliche Lösungen zu entwerfen, kann Designer paradoxerweise besser machen, indem es den Problemraum effektiver aufdeckt. Traditionelle Designratschläge betonen oft Geschwindigkeit und Effizienz und konzentrieren sich ausschließlich auf "gute" Lösungen. Die Erforschung von absichtlich schlechten Optionen bietet jedoch einen entscheidenden Kontrast, der klärt, was wirklich ein "gutes" Design ausmacht. Dieser Ansatz hilft, die "Falle der einzelnen Option" zu überwinden, bei der Teams kleinere Variationen einer Idee optimieren, ohne einen echten Maßstab für Qualität zu haben. Der psychologische Ankereffekt legt nahe, dass die erste Information nachfolgende Urteile beeinflusst; indem sich Designer an einer schrecklichen Lösung orientieren, können sie die Grenzen von "akzeptabel", "gut" und "unglaublich" besser definieren. Um dies umzusetzen, können Designer systematische Fragen stellen, wie man eine Erfahrung unbrauchbar macht, Wert verbirgt, Vertrauen zerstört oder das Finden unmöglich macht. Diese Low-Fidelity-Übungen helfen, tatsächliche Problemgrenzen zu entdecken, anstatt wahrgenommene Einschränkungen zu akzeptieren. Diese Methode beflügelt Innovation, indem sie die Erforschung über die Risikoscheu hinaus fördert, ähnlich wie Wissenschaftler zahlreiche fehlgeschlagene Prototypen durchführen. Die regelmäßige Einbeziehung dieser "schlechten Erforschung" in den Designablauf, selbst für nur wenige Minuten, liefert wertvolle Erkenntnisse und beleuchtet den Weg zu bahnbrechendem Denken. Letztendlich verdeutlicht das Verständnis dessen, was nicht funktioniert, was funktioniert, und macht "gutes" Design sichtbar, indem es zuerst das "Schlechte" kartiert."