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Warum 'gutes UX' nicht genug ist
Der Erfolg eines Produkts, ähnlich der Funktionsweise eines Motors, hängt von zahlreichen interagierenden Faktoren ab, nicht nur von der Benutzerfreundlichkeit. Sich ausschließlich auf die Benutzerfreundlichkeit zu konzentrieren, ist so, als würde man einem Motor nur Kraftstoff zuführen; er benötigt auch Luft, Verdichtung und einen Zündfunken. Morvilles Honoeycomb-Framework hebt sechs entscheidende Dimensionen hervor: Nützlichkeit, Benutzerfreundlichkeit, Auffindbarkeit, Glaubwürdigkeit, Zugänglichkeit und Begehrlichkeit. Jede Dimension trägt zum Gesamtwert des Produkts bei, und die Vernachlässigung auch nur einer kann zum Scheitern führen. Teams priorisieren oft die Benutzerfreundlichkeit und übersehen dabei andere Aspekte wie Auffindbarkeit oder Begehrlichkeit, was zu leistungsschwachen Produkten führt. Ein ganzheitlicher Ansatz beinhaltet die Überprüfung dieser sechs Dimensionen, wobei Daten und Benutzerfeedback zur Identifizierung von Schwachstellen genutzt werden. Die Schließung dieser Lücken erfordert die Zusammenarbeit verschiedener Teams und geht über eine rein UX-zentrierte Perspektive hinaus. Effektive Kommunikation ist der Schlüssel zur Förderung dieses breiteren Ansatzes, indem Diskussionen über gemeinsame Risiken und Wertschöpfung neu ausgerichtet werden. Die Verfolgung von Metriken über alle sechs Dimensionen hinweg hilft bei der Bewertung des Gesamterfolgs des ganzheitlichen Ansatzes und bei der Identifizierung von Bereichen, die verbessert werden müssen. Letztendlich erfordert ein erfolgreiches Produkt eine ausgewogene Kombination aller sechs Elemente, um ein kohärentes und wertvolles Benutzererlebnis zu schaffen.