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Weltwirtschaft steuert weiterhin auf ein langsameres Wachstum zu, sagt IWF
Der IWF prognostiziert in den kommenden Jahren ein langsameres globales Wirtschaftswachstum, trotz einiger Lichtblicke im Vergleich zu früheren Prognosen. Die Organisation räumt ein, dass Zölldrohungen weniger schädliche Auswirkungen hatten als ursprünglich befürchtet. Sie bleiben skeptisch, dass der KI-Boom die wirtschaftlichen Herausforderungen, insbesondere kurzfristig, vollständig ausgleichen wird. Der IWF hebt einen "Zollschock" hervor, der das ohnehin schwache Wachstum weiter behindert, wobei die USA ein schwächeres Wachstum und eine höhere Inflation als erwartet aufweisen. Das globale Wachstum wird für dieses Jahr auf 3,2 % und für 2026 auf 3,1 % prognostiziert, eine Verbesserung gegenüber früheren Schätzungen, aber immer noch niedriger als vor einem Jahr. Das US-Wachstum wird sich 2025 voraussichtlich deutlich verlangsamen. KI-bezogene Investitionen und niedrigere US-Zölle tragen zu einem etwas besseren Wachstum als erwartet bei. Der IWF warnt vor potenziellen Risiken durch den Anstieg der KI-Investitionen, einschließlich einer möglichen Neubewertung des Marktes. Sie gehen davon aus, dass die Produktivitätseffekte der KI das Wachstum ankurbeln könnten, aber Handelsspannungen könnten diese untergraben. Der IWF geht davon aus, dass reduzierte Zölle und KI zusammen die globale Produktion in naher Zukunft um etwa 1 % steigern könnten. Anhaltende Handelsspannungen, insbesondere zwischen den USA und China, stellen ein erhebliches Risiko für die globale wirtschaftliche Stabilität dar.