RSS ProPublica
Folgen
Wisconsins Gesetz zur Namensänderung erhöht Sicherheitsrisiken für transgender Menschen
Das veraltete Namensänderungsgesetz Wisconsins zwingt transgender Personen, einschließlich Minderjähriger, ihre Transitionen öffentlich in Zeitungen bekanntzugeben, was ihre Sicherheit gefährdet. Diese Anforderung, die auf einem 167 Jahre alten Gesetz basiert, steht im Gegensatz zur Privatsphäre, die Minderjährigen in anderen rechtlichen Kontexten zugesprochen wird. Die Verwundbarkeit des Gesetzes wird durch ein feindliches politisches Klima und zunehmende Gewalt gegen transgender Menschen verstärkt. Während einige Richter zuvor psychologischen Schaden bei der Gewährung von Vertraulichkeit berücksichtigt haben, hat ein kürzlich ergangenes Berufungsurteil die Definition auf physischen Schaden eingeschränkt. Dieser strengere Standard macht vertrauliche Namensänderungen schwieriger zu erlangen, selbst für diejenigen, die erhebliche Belästigung erfahren. Die öffentliche Natur des Prozesses, einschließlich online verfügbarer Gerichtsakten, setzt transgender Menschen Diskriminierung und potenzieller Gewalt aus. Anwälte und Familien äußern tiefe Besorgnis über diesen Mangel an Schutz, insbesondere für Minderjährige. Ein vorgeschlagener Gesetzentwurf zielt darauf ab, die Veröffentlichungsanforderung abzuschaffen, aber sein Schicksal hängt von der republikanisch kontrollierten Legislative ab. Ähnliche Gesetzgebung hat in anderen Staaten bereits stattgefunden, was einen Schritt in Richtung größerer Inklusivität und Sicherheit darstellt. Die aktuelle Situation hebt die kritische Notwendigkeit von rechtlichen Reformen hervor, um die Sicherheit und das Wohlbefinden transgender Menschen in Wisconsin zu schützen.