Xi weist Niederschlagung chinesischer Feministinnen an, während er Fortschritte auf Frauenkonferenz lobt
Chinas Präsident steckt hinter der patriarchalen Wende in der Politik, während Aktivisten wegen „Förderung von Geschlechterfeindlichkeit“ zum Schweigen gebracht werden
Vor Würdenträgern, die sich am Montag in Peking versammelt hatten, lobte Xi Jinping die „historischen Errungenschaften“ der Frauenrechte in China. In den letzten 30 Jahren seien die Müttersterblichkeitsraten um fast 80 % gesunken, und Frauen nähmen nun mit „beispiellosem Selbstvertrauen und Elan“ am Projekt der nationalen Regierungsführung teil, sagte der chinesische Präsident.
Xi sprach auf dem globalen Frauengipfel, einer Veranstaltung am Montag und Dienstag zum 30. Jahrestag der historischen Weltfrauenkonferenz der Vereinten Nationen, die 1995 in Peking stattfand. Dort hielt Hillary Clinton, die damalige First Lady der USA, ihre Rede „Frauenrechte sind Menschenrechte“, eine Aussage, die heute oft von Frauenrechtsbefürwortern in China zitiert wird.