ZERO-DAY ALARM: Automatisierte Entdeckung eines kritischen CWMP-Stack-Overflows in TP-Link Routern
Eine kritische Zero-Day-Schwachstelle, die Remotecodeausführung ermöglicht, wurde in TP-Link Archer AX10/AX1500-Routern gefunden. Die Schwachstelle ist auf einen stapelbasierten Pufferüberlauf in der CWMP-Implementierung zurückzuführen. Eine böswillige CWMP-Server-URL, die einfach in der Router-Konfiguration eingestellt werden kann, löst die Schwachstelle aus. Die Schwachstelle betrifft mehrere Firmware-Versionen und verschiedene Hardware-Revisionen. Über 4.000 anfällige Geräte wurden online identifiziert. Der Forscher meldete die Schwachstelle am 11. Mai 2024 an TP-Link, doch ein Patch steht noch aus. Diese Schwachstelle ermöglicht die vollständige Kontrolle über die betroffenen Router. Die Sicherheitslücke nutzt eine fehlerhafte Funktion zur Verarbeitung von Zeichenketten aus, bei der die Überprüfung der Eingabegröße vernachlässigt wird. Der Forscher entdeckte diese Schwachstelle mithilfe einer automatisierten Taint-Analyse. Die Offenlegung der Schwachstelle ist derzeit im Gange.