Zombie-Bioethik und WTF wollen... Notiz

Zombie-Bioethik und WTF wollen sie mit 'modifizierten' menschlichen Körpern?

Ein kürzlich erschienener Artikel in der MIT Technology Review untersucht "Bodyoids", hypothetische menschliche Körper, die ohne Gehirn für medizinische Zwecke konstruiert werden. Diese Wesen, denen das Bewusstsein fehlt, könnten eine "potenziell unbegrenzte Quelle" von Organen und Versuchsobjekten darstellen. Der Autor argumentiert, dass dieses Konzept, obwohl verstörend, von einigen Wissenschaftlern als ethisch vertretbar angesehen wird. Der Artikel zieht Parallelen zwischen Bodyoids und "Zombies" und hebt die ethischen Bedenken hervor, die mit ihrer Erschaffung und Ausbeutung verbunden sind. Der Autor hinterfragt die Kriterien des "Hirntods", der mit Organspenden in Verbindung gebracht wird. Der Autor argumentiert, dass Befürworter von Bodyoids in der Tat versuchen, schutzbedürftige Menschen für Experimente ohne moralische Einschränkungen zu schaffen. Die Erschaffung von Bodyoids scheint das Risiko einzugehen, unser Verständnis dessen, was menschliche Würde ausmacht, zu verringern. Der Autor betont, dass der Wert eines Bodyoids in seiner Menschlichkeit liegt, nicht in seiner Leblosigkeit, was die ethischen Fragen komplexer macht. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Unterstützung eines solchen Projekts eine Art moralischer Apathie erfordern würde, die der eines "Zombies" ähnelt. Der Autor kritisiert auch das Konzept des "Hirntods" und seine Implikationen für die Definition von Personsein.