Anleger sollten die Risiken unregulierter Produkte berücksichtigen, die von regulierten Krypto-Asset-Unternehmen angeboten werden
Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat eine öffentliche Erklärung herausgegeben, in der sie Anleger vor dem 'Halo-Effekt' warnt. Dieser Effekt kann dazu führen, dass Anleger Risiken übersehen, wenn Anbieter von Krypto-Asset-Dienstleistungen (CASPs) sowohl regulierte als auch unregulierte Produkte anbieten. Die ESMA erinnert CASPs daran, bei der Vermeidung von Verwirrung bei Kunden hinsichtlich des Schutzes für unregulierte Angebote wachsam zu sein. CASPs müssen den regulatorischen Status jedes Produkts oder Dienstleistungs transparent kommunizieren. Diese Kommunikation sollte in allen Kundeninteraktionen und während des Verkaufsprozesses erfolgen. Die ESMA erinnert auch Krypto-Asset-Unternehmen an ihre Pflicht, professionell und im besten Interesse der Kunden zu handeln. Alle Informationen, einschließlich Marketing, müssen fair, klar und nicht irreführend sein. Ziel ist es, Missverständnisse zu vermeiden und Anlegerschutz zu gewährleisten. Diese Leitlinie richtet sich speziell an CASPs, die mit einer Mischung aus regulierten und unregulierten Dienstleistungen umgehen, und betont die Transparenz bei der Klassifizierung von Produkten und Dienstleistungen.