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Autobauer entschieden sich zu betrügen, um Autos zu verkaufen, anstatt die Emissionsgesetze einzuhalten, so die Aussage im 'Dieselgate'-Prozess

Autohersteller in Großbritannien stehen vor einem massiven Rechtsstreit wegen angeblichen Abgasbetrugs. Der Kernvorwurf lautet, dass sie Software zur Manipulation von Emissionstests installiert haben. Diese Software, bekannt als "Abschalteinrichtungen", sollte die schädlichen Emissionen während der Tests reduzieren. Unter realen Fahrbedingungen stießen die Fahrzeuge jedoch viel höhere Schadstoffmengen aus. Diese Täuschung sollte den Kundenkomfort und den Absatz vor Umweltauflagen priorisieren. Die Klage betrifft etwa 1,6 Millionen Dieselautobesitzer. Der Gesamtschaden könnte potenziell 8 Milliarden Dollar übersteigen. Der Prozess richtet sich gegen fünf große Hersteller: Mercedes, Ford, Renault, Nissan und Peugeot/Citroen. Das Urteil wird sich auch auf zahlreiche andere Automarken auswirken. Der Schwerpunkt des Prozesses liegt auf Fahrzeugen, die ab 2009 verkauft wurden. Der Fall gilt als der größte Sammelklageprozess in der englischen Rechtsgeschichte.