Die Schwierigkeiten bei Boeing nehmen zu, da die Arbeitsvertragsverhandlungen des Unternehmens mit seiner größten Gewerkschaft, der International Association of Machinists and Aerospace Workers, gescheitert sind. Der Streik, der seit 27 Tagen andauert, hat dazu geführt, dass Boeing einen Arbeitsvertragsvertrag zurückgezogen hat, der über 33.000 IAM-Mitgliedern über vier Jahre 30 % Lohnerhöhungen eingebracht hätte. IAM strebt eine Lohnerhöhung von 40 % über vier Jahre an. Stephanie Pope, President und CEO von Boeing Commercial Airplanes, erklärte, dass die Gewerkschaft nicht verhandelbare Forderungen gestellt habe, die das Unternehmen nicht akzeptieren könne, wenn es wettbewerbsfähig bleiben wolle. Die Gewerkschaft konterte, dass sich die Unterhändler von Boeing weigerten, die Löhne zu erhöhen oder die leistungsorientierte Rente wiederherzustellen. S&P Global Ratings hat Boeing auf CreditWatch negativ gesetzt und davor gewarnt, dass das Investment-Grade-Rating des Unternehmens auf Junk herabgestuft werden könnte, wenn der Streik anhält. S&P schätzte, dass die Arbeitsmaßnahmen Boeing 1 Milliarde US-Dollar pro Monat kosten, und erwartet, dass der Kassenbestand des Unternehmens schrumpfen wird. Möglicherweise muss Boeing über öffentliche Aktienmärkte Geld beschaffen, was zu Verwässerungsängsten führen könnte. Die Aktien des Unternehmens sind im vorbörslichen Handel um 1,6 % gefallen. S&P wird die CreditWatch-Platzierung bis Ende des Jahres auflösen, und ein längerer Streik könnte zu einer Herabstufung des Ratings auf Junk-Status führen. Boeing geht erhebliche Risiken ein, wenn der Streik weitergeht, darunter erhöhte Kosten und eine verzögerte Erholung der Flugzeugproduktion und der Cashflow-Generierung.
zerohedge.com
Boeing Nukes Contract Offer With Union As S&P Warns About Potential Negative Credit Rating On Prolonged Strike
