Ein Bundesrichter hat die Trump-Administration daran gehindert, Gelder für Klima- und Infrastrukturzuschüsse einzufrieren, und entschied, dass die Aussetzung rechtswidrig war. Die Administration hatte Gelder eingefroren, die im Rahmen des "Infrastructure Investment and Jobs Act" und des "Inflation Reduction Act" vergeben wurden, und berief sich dabei auf einen Präsidialerlass zur Überprüfung der Übereinstimmung der Gelder mit dem Gesetz und Trumps Agenda. Gemeinnützige Organisationen verklagten die Regierung mit der Begründung, das Einfrieren sei willkürlich und eigenmächtig und verstoße gegen den "Administrative Procedure Act". Richterin Mary S. McElroy stimmte dem zu und stellte fest, dass das Einfrieren die erheblichen Interessen der Zuwendungsempfänger und anderer Begünstigten nicht berücksichtigt habe. Regierungsanwälte argumentierten, dass die Behörden das Ermessen hätten, die Finanzierung auszusetzen, doch die Richterin konterte, dass die Behörden nicht unbegrenzt befugt seien, die Agenda eines Präsidenten voranzutreiben. Die Richterin bemerkte auch, dass Behörden die Finanzierung möglicherweise im Einzelfall aussetzen können, aber nicht pauschal. Die Entscheidung erließ eine einstweilige Verfügung gegen das US-Landwirtschaftsministerium und fünf weitere Behörden. Die Administration hatte die Notwendigkeit einer Überprüfung der Gelder angeführt, doch die Richterin sagte, dass Gerichte bei verfassungsrechtlicher Notwendigkeit die Rechtmäßigkeit von Maßnahmen prüfen müssen. Das Weiße Haus reagierte nicht auf eine Bitte um Stellungnahme zu dem Urteil. Das Urteil ist ein schwerer Schlag für die Bemühungen der Trump-Administration, die vom Kongress bereitgestellten Mittel zu überprüfen und möglicherweise umzuleiten.
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Federal Judge Blocks Trump's Freeze On Climate, Infrastructure Grants
